Wie funktioniert ein Asylantrag in Schweden? – Ein Leitfaden für Schutzsuchende
Wenn Sie in Ihrem Herkunftsland verfolgt werden oder Gefahr laufen, Schaden zu erleiden, haben Sie möglicherweise Anspruch auf Asyl in Schweden. Hier erklären wir, was Asyl bedeutet, wie Sie einen Antrag stellen, was nach dem Antrag geschieht und wie ein Jurist Ihnen während des gesamten Prozesses helfen kann.
Was ist Asyl und wer kann es erhalten?
Asyl ist ein Schutz für Menschen, die Gefahr laufen:
- Verfolgung aufgrund von z. B. Religion, Geschlecht, Sexualität oder politischer Überzeugung
- Folter, Todesstrafe oder andere unmenschliche Behandlung
- Bewaffneter Konflikt im Heimatland
Schweden gewährt **Flüchtlingsstatus** oder **subsidiären Schutzstatus** je nachdem, was Sie erfahren.
Wie beantragt man in Schweden Asyl?
- Sie reichen Ihren Antrag **an der Grenze oder beim Migrationsverket** ein.
- Sie erhalten eine Asylanhörung, bei der Sie Ihre Geschichte darlegen.
- Die Migrationsbehörde nimmt eine Beurteilung Ihrer Glaubwürdigkeit und Ihrer Beweise vor
- Sie erhalten eine Entscheidung – Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis oder Ablehnung
Was passiert, wenn Sie eine Ablehnung erhalten?
Wenn Ihr Asylantrag abgelehnt wird, haben Sie das Recht, gegen die Entscheidung innerhalb von drei Wochen Einspruch einzulegen. Es ist sehr wichtig, dass der Einspruch gut formuliert ist und alle relevanten Fakten enthält.
Wie kann ein Jurist Ihnen helfen?
Wir unterstützen Sie während des gesamten Prozesses:
- Antrag auf Asyl
- Rechtliche Beratung im Vorfeld einer Untersuchung
- Koordination mit Unterkunft, Sozialamt und Krankenpflege
- Beschwerde bei Ablehnung


